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Titelliste1. Chaomphalos
2. Ardour
3. Sunwar The Dead
4. Ares In Their Eyes
5. The Hemlock Sea
6. La terre naime pas le sang
7. A Song Of Ashes
8. Laceration
9. Poliorketika
10. Blood and Grey Skies Entwined
11. Threnos |
BesetzungIskandar Hasnawi: Gesang, diverse Instrumente
Sebastien Roland: Gesang, diverse Instrumente
Renaud Tschirner: Gesang, diverse Instrumente
sowie 50 Instrumentalisten, Sänger und Sängerinnen des Ensemble Orphique |
Formate
CD
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StreamsLaceration
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Sunwar The Dead |
| Künstler: |
ELEND |
| Datum: |
13.9.2004 |
| Kat.-Nr.: |
Pro 071 |
| Barcode: |
4 039053 707129 |
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Informationen
Auf die Vollendung des „Officium Tenebrarum“ (oder „Office des Ténèbres“), der von Kritikern und Hörern gleichermaßen geschätzten, überaus finsteren und brutalen ELEND-Trilogie, folgte eine mehrjährige kreative Pause, in der sich die Komponisten anderen, nicht für die Öffentlichkeit bestimmten musikalischen Projekten zuwandten. Im Jahre 2003 erstand ELEND mit „Winds Devouring Men“ wieder auf, einem Album, auf dem sie eine ruhigere Richtung einschlugen und sanfte, fragile Streicherarrangements mit exotischen Klängen und harschen, metallischen Texturen und Sounds vermischten, wozu sie von der französischen Musique Concrète inspiriert wurden. Ihr neues Album „Sunwar the Dead“ ist der zweite Teil eines Zyklus von fünf Alben, der mit „Winds“ seinen Anfang genommen hat. In textlicher Hinsicht stellt es eine Fortsetzung des langen, epischen Prosagedichtes von „Winds Devouring Men“ dar, das persönliche Themen mit Motiven von Dichtern der griechischen Antike verknüpft.
Im Gegensatz zum langsamen, vergleichsweise ruhigen und intimen „Winds Devouring Men“ zeigt sich „Sunwar the Dead“ von einer wütenden, dunklen und ungestümen Seite. Die beiden Komponisten haben ihre Begabung für große und dichte Orchestrierungen mit den extremsten Experimenten der E-Musik des 20. Jahrhunderts vermählt, sich also von Techniken beeinflussen lassen, die von K. Penderecki (Sonorismus), K. Stockhausen und I. Xenakis (elektronische E-Musik), P. Henry (musique concrète), P. Eötvös (Impressionismus und perkussive Tonwerke) stammen.
Auf „Sunwar the Dead“ arbeitet das Kerntrio von ELEND zum ersten Mal mit einem kompletten klassischen Ensemble und einem Frauenchor zusammen, wodurch die häufig gelobte Produktion von „Winds Devouring Men“ eine Stufe weitergebracht und der Klang des Ensembles in eine neue Dimension der Lebendigkeit, Klarheit, Vielschichtigkeit und Energie geführt wird.
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